... unterwegs ...

„Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ICH dir zeigen werde!“ (Gen 12,1)

So lautet mein Primizspruch, den ich im Jahr 1989 gewählt habe. Damals hatte ich im Hinterkopf, eines Tages in der „Mission“ (Afrika oder Südamerika) zu arbeiten. So weit werde ich nun nicht ziehen: Ich werde ab 1. September eine völlig neue und mich herausfordernde Tätigkeit in Kaufbeuren übernehmen, auf die ich mich sehr freue.

 

Als ich im Jahr 2005 meinen Dienst im Bistum Augsburg antrat, war ich zunächst als Religionslehrer für angehende Erzieher(innen) und mithelfender Priester im Dekanat Dillingen eingesetzt. Aufgrund dieser Erfahrung wollte ich gerne künftig in der Schulpastoral tätig sein, weil ich dafür viele Talente mitbringe. Leider ergab sich damals dafür keine Gelegenheit und so begann ich im Jahr 2006 meine Arbeit wieder als Pfarrer, als der ich bereits von 1994 bis 2005 im Bistum Regensburg tätig war: jetzt in der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf.
Dort konnten wir über beinahe neun Jahre richtig gut unterwegs sein! Seitdem weiß ich auch, dass ”Pfarreiengemeinschaft” funktionieren kann, wenn alle Beteiligten ein Miteinander und in eine gemeinsame Zukunft blicken wollen.

Leider scheiterten dann der gemeinsame Pfarrgemeinderat, meine Gemeindereferentin und ich ausgerechnet an einem Zukunftsprojekt - verhindert von Menschen, denen das Festhalten am Gewohnten und Liebgewordenen wichtiger war als alles andere.

 

Nach der daraus resultierenden unlösbaren Konfliktsituation im Jahr 2015 und nach dem kurzfristigen Abschied von Helmut Guggemos aus der Pfarreiengemeinschaft Weißensberg, wurde ich gebeten, ihre Leitung zu übernehmen. Wir konnten manches auf den Weg bringen und sogar neue Formate wie die "Männersache" auf den Weg bringen.

 

Wider Erwarten ergab sich für mich im Mai 2015 eine neue berufliche Perspektive: Das Schulwerk des Bistums suchte jemand für die theologische Begleitung und Weiterbildung engagierter Lehrer für den Aufbau einer christlich fundierten Reformpädagogik sowie für die Schulpastoral an den beiden Kaufbeurer Schulwerk-Schulen. Bischof Dr. Konrad Zdarsa verbindet diese Stellenumschreibung mit meiner Mitarbeit in der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren. ”Vor Ihnen liegt ein zu bestellendes Feld!”, sagte Herr Peter Kosak, der Leiter des Schulwerks im Bewerbungsgespräch. Das war Musik in meinen Ohren, die bisher viele Strofen des katholischen Volksliedes ”Alles muss bleiben, wie es ist” hören mussten. Ich konnte nicht widerstehen, ergriff diese Chance und verließ nach nur drei Jahren die Pfarreiengemeinschaft Weißensberg.

 

Uns allen ist die Fortführung des "Kreuzwegs der Jugend" ein Herzensanliegen. So konnte er im Jahr 2019 SEINE FORTSETZUNG finden. Und auch für das Jahr 2020 plane ich seine Weiterführung.

 

Im Juli wird die Lehrerfortbildung starten: eine Herausforderung, auf die ich mich sehr freue!

Franz Walden

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